Das Fasten ist der Friede des Körpers. 

Petrus Chrysologus, 380-450 

Um was geht es beim Fasten?

Erfahrungsgemäß entschließen sich die meisten Menschen hierzulande aus gesundheitlichen Gründen zu fasten – entweder um für ihre Gesundheit vorzusorgen oder eine bestehende Erkrankung zu lindern. Viele erhoffen sich auch, ein paar überflüssige Kilos abzunehmen oder Alterungsprozessen entgegenzuwirken. Andere sehen im Fasten eine Möglichkeit, sich bewusst eine Auszeit zu nehmen. 

In Zeiten ständiger Erreichbarkeit und der enormen Informationsflut bietet die Nahrungspause die Chance, sich einmal von allem Überflüssigen zu befreien, den Kopf frei zu bekommen und die augenblickliche Lebenssituation neu zu bewerten. Schließlich gibt es Menschen, bei denen die Neugier auf eine neue Erfahrung im Vordergrund steht. Diese offene und neugierige Haltung sollte jeder mitbringen, denn Fasten beginnt zu aller erst im Kopf. 

Das erwartet Körper und Geist beim Fasten

Mit jeder Unterbrechung der Nahrungszufuhr – ob für mehrere Stunden, Tage oder Wochen – werden im Körper Prozesse angeregt, die sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken. Dabei entscheidet die Länge der Fastenperiode, wie intensiv die Wirkung ist. Fastenforscher gehen davon aus, dass bereits eine zwölfstündige Nahrungspause das Stoffwechselgeschehen günstig beeinflusst. Tiefergreifende Prozesse werden aber erst mit einer Fastenphase von mehreren Tagen in Gang gesetzt. 
Regelmäßige Nahrungspausen helfen unter anderem dabei, Körpergewicht und Blutdruck zu normalisieren, Insulinresistenz und Fettstoffwechselstörungen vorzubeugen oder das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu vermindern. 

Fasten wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd, was bei rheumatischen Erkrankungen helfen kann. Fastende berichten zudem über einen ausgleichenden Effekt auf die Stimmung.
Das erste Fastenerlebnis entscheidet oft darüber, ob Fasten zu einem festen Bestandteil der eigenen Lebensführung wird oder ein einmaliger Versuch bleibt. Gerade Erstfaster profitieren daher von meiner Anleitung als ärztlich geprüfter Fastenleiterin. Ich weiß um die Individualität meiner Teilnehmer, kann auf deren Bedürfnisse eingehen und stehe natürlich motivierend zur Seite! Zudem bietet die Geborgenheit einer Gruppe zusätzliche Unterstützung und erleichtert das Durchhalten.

Was passiert nach dem Fasten?

Um langfristig von den Erfolgen zu profitieren, ist es hilfreich, sich Ziele für die Zeit nach dem Fasten zu setzen. Dem einen ist es wichtig, weiter abzunehmen, der andere möchte sich mehr bewegen, Stress abbauen oder sein Essverhalten verbessern. 
Da Fasten eine Unterbrechung aller Verhaltensmuster darstellt, ist es wie geschaffen, den bisherigen Lebensstil zu überdenken und mehr Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen.

Fasten nach Dr. Buchinger

Dr. Otto Buchinger entwickelte 1920 unter dem Begriff „Heilfasten“ eine Methode des stationären Fastens, wobei Wasser, Tee, Säfte und Gemüsebrühen verabreicht wurden. Abstand vom Alltag und das Gleichgewicht zwischen ausreichender Bewegung und Ruhe waren dabei ebenso wesentliche Voraussetzungen wie die Förderung der Ausscheidungsvorgänge. 
Dr. Helmut Lützner schuf mit seinem Bestseller „Wie neugeboren durch Fasten“ die Grundlage für das sogenannte „Fasten für Gesunde“ zu Hause oder als Ferienfasten. 

Basenfasten

Es ist eine sanfte Entsäuerungs-, Heil- und Entlastungskur. Dabei können Sie sich satt essen, verzichten aber auf säurebildende Nahrungsmittel.
Wussten Sie.....
das unser Körper zwar viele Stoffe in Säuren umbauen kann aber nicht Basen selbst herstellen. Diese müssen wir uns über die Nahrung zuführen um ausgeglichen und gesund zu bleiben (oder werden!!)


Warum Basenfasten:

  • um Körper und Stoffwechsel zu entlasten
  • den Körper reinigen und entsäuern
  • dem Körper Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zuführen
  • sanfter Einstieg in eine gesündere und bewusstere Ernährung
  • Gewicht reduzieren
  • Vitalität und neue Energie sammeln


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